Badische-Zeitung / Experte: Auf Anleger kommen harte Zeiten zu
Klaus Kaldemorgen, einer der profiliertesten Fondsmanager, zeichnet ein düsteres Bild: Weil die Volkswirtschaften der westlichen Industriestaaten kaum wachsen werden, bleiben auch hohe Zuwächse bei den Geldanlagen aus.Der Ökonom arbeitet für die Deutsche-Bank-Fondsgesellschaft DWS. BZ-Redakteur Bernd Kramer sprach mit ihm.
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�Immobilienbörse 2011
Die TreuBau Freiburg AG wird auch im Jahr 2011 an der Immobilienbörse 2011 teilnehmen. Besuchen Sie uns an unserem Stand an der Immobilienbörse 2011. Informieren Sie sich über unsere aktuellen Bauvorhaben in Freiburg und Umgebung. Natürlich beraten wir Sie gerne in Fragen zu Finanzierungen der L-Bank und KfW.Immobilienbörse 2011: Samstag, 15. Oktober 2011, von 10.00 bis 16.00 Uhr im S-Finanz Zentrum Freiburg

Aus der Badischen-Zeitung (Ausschnitt)
"Der Markt ist wie leergefegt"Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau sieht bei Immobilien mehr Nachfrage als Angebote – und das Umland stärker gefordert.
Die Aussichten für mögliche Vermittler und Käuferinnen von Immobilien in Freiburg werden gerade immer schlechter. Denn: "Der Markt ist in der Stadt wie leergefegt", machte am Dienstag Thomas Schmidt als Geschäftsführer der Sparkassen-Immobilien-Gesellschaft deutlich. Eine Folge des Jahres 2010, in dem in der Stadt 3243 Wohnungen und Häuser für etwa 755 Millionen Euro die Besitzer und Besitzerinnen wechselten – fast so viele wie im Rekordjahr 2005 mit 3421.
Diese Entwicklung hat mehrere Gründe, beobachtet Thomas Schmidt: Viele zieht es (im Alter) vom Land zurück in die Stadt; immer mehr wollen vom Mieter zum Eigentümer werden; die vor der Finanzkrise verschwundenen Kapitalanleger legen ihr Geld wieder in Immobilien an; zunehmend entdecken jüngere Leute Immobilien als Möglichkeit der Altersvorsorge. Ergebnis: Ein knappes Angebot und eine hohe Nachfrage machen die eigenen vier Wände – und in der Folge davon auch die Mieten – so teuer, dass Freiburg längst nicht nur fußballerisch in der Ersten Liga mit Städten wie München, Hamburg und Frankfurt am Main spielt.
Hinzu kommt, sagt der Geschäftsführer der Immobilien-Gesellschaft, die die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau vor 16 Jahren ins Leben rief: "Viele verkaufswillige Eigentümer halten ihre Immobilien wegen der zu niedrigen Verzinsung zurück." Etwa zwanzig Prozent verkauften nicht, was dazu führe, dass etwa die Hälfte des normalen Angebots fehle. Das war im vorigen Jahr noch anders, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Horst Kary mit Blick auf die 230 Vermittlungen durch die eigene Immobilien-Gesellschaft (Umsatz 54 Millionen, Provision 2,4 Millionen Euro). "Da gab es praktisch an jedem Arbeitstag einen Gang zum Notar."
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Aus der Badischen-Zeitung:Freiburg ist top bei den Mieten für Studenten
Freiburg wächst stärker und länger als die Statistiker prognostizierten
Immobilienpreise stagnieren auf hohem Niveau
St. Urban: Das Stift ist den Klotz am Bein los
Schick, grün und familienfreundlich �
Badische-Zeitung / Freiburg St. Urban
Download-PDF des Artikels über Freiburg St. Urban. Das 45 000 Quadratmeter große Areal von St. Urban im Stadtteil Herdern wird aufgeteilt und mit Luxuswohnungen bebaut. �Badische-Zeitung / Von Hanglagen und Hochhäusern
Von unserem Mitarbeiter Thomas JägerZÄHRINGEN. Es muss ja auch mal gute Nachrichten geben. Und in Zähringen gibt es gleich mehrere. "Jahrelang hat die Stadtpolitik den Freiburger Norden ziemlich vernachlässigt, aber inzwischen haben wir in den wichtigsten Punkten den Durchbruch geschafft", sagt der Vorsitzende des Bürgervereins Zähringen, Holger Männer (62), beim BZ-Stadtteilspaziergang, "jetzt müssen wir darauf achten, dass die Versprechen auch wirklich eingehalten werden."
Die "großen" Zähringer Themen sind zum Teil seit Jahrzehnten dieselben: die Stadtbahnverlängerung, das Baugebiet Höhe, die hohe Verkehrsbelastung auf der Zähringer Straße. Wenn's klappt, kann Holger Männer in der zweiten Hälfte des nächsten Jahrzehnts an alle drei ein Häkchen machen. Doch bevor Männer beim Stadtteilspaziergang zu den Schauplätzen der politischen Debatten führt, zeigt er erst einmal, wo Zähringen mit seinen inzwischen 8200 Einwohnern noch etwas hat von dem Dörfchen, das 1906 nach Freiburg eingemeindet wurde: am Altbach, der sich so wildromantisch durchs Wohngebiet schlängelt, dass einige Baumwurzeln an der steilen Uferböschung dringend gesichert werden müssten, oder an der St.Blasiuskirche mit der riesigen, rund 200 Jahre alten Linde.
Viel Handfestes ist nicht geblieben von der mehr als 1000-jährigen Geschichte, die 2008 groß gefeiert wurde mit den ebenfalls jubilierenden Stadtteilen Herdern und Wiehre. Die Burg(-ruine) der einstigen Herzöge von Zähringen, die der mittelalterlichen Siedlung einst den Namen gaben, liegt tief im Wald versteckt und stellt eine Enklave des Freiburger Stadtgebietes auf Gundelfinger Gemarkung dar. Ein Rosengärtchen für die Alban-Stolz-Anlage. Doch dann ist Männer auch schon wieder ganz im Hier und Jetzt und führt einen modernen Stadtteil vor, der fast alles zu bieten hat von vornehmen Hanglagen über kleine Läden und große Märkte bis hin zu den Hochhäusern der Alban-Stolz-Wohnanlage aus den 1970er Jahren. Trotz der bunt gemischten Bewohnerschaft in den 356 Wohnungen "läuft das hier ganz harmonisch", sagt Männer. Und wie zum Beleg trifft er wenig später Heiko Marenda, der in einer der Eigentumswohnungen wohnt und mit einigen anderen ein Projekt gestartet hat, bei dem anstelle eines inzwischen gefällten Mammutbaums ein Rosengärtchen entsteht.
Dass nebenan das Traditionsgasthaus "Zum Tröscher" der Straßenbahnverlängerung zum Opfer fallen wird, tut Männer "im Herzen weh". Dafür bleibt ein Stück nördlich ein Gebäudeensemble mit der Gaststätte "Zähringer Wappen" stehen, weil die Grundstückseigentümer sich nicht mit der Stadt über einen Verkauf einigen konnten. In diesem Teilstück erhält die Tram keinen eigenen Gleiskörper, sondern nutzt die Fahrbahn mit den Autos.
Von der Verlängerung der Tramlinie, die bislang kurz vor dem Platz der Zähringer endet, bis zur Grenze von Gundelfingen verspricht Holger Männer sich viel. Zum Beispiel hätte dann das geplante Neubaugebiet Höhe, wo auf rund 3,5 Hektar Fläche 120 Häuser und Wohnungen entstehen sollen, gleich einen Nahverkehrsanschluss. Der Autoverkehr der Neu-Zähringer soll zudem nicht über die eh schon überlasteten Straßen Poch- und Reutebachgasse geführt werden, sondern von der Wildtalstraße mittels Brücke über die Bahngleise auf die Gundelfinger Straße. Das hat die Stadt ebenso zugesagt wie - ein anderes Langzeitthema - die Öffnung des südwestlichen Teils der Isfahanallee (B 3) in beide Richtungen. Bislang teilt sich die Isfahanallee nach einer Bahnunterführung in zwei Einbahnstraßen. Die Streckenführung stadtauswärts, die für den Feierabendverkehr besonders wichtig ist, verläuft deshalb in weiten Teilen über die Zähringer Straße. Mit neuer Tram samt Park-and-Ride-Platz am Stadtrand und neuer B 3-Führung könnte ein Großteil der Zähringer Verkehrsprobleme der Vergangenheit angehören, hofft Männer. Und der oft noch etwas leer daliegende "Platz der Zähringer" könnte das werden, was er seit der Einweihung 1986 immer schon sein sollte: ein Zentrum des Stadtteils. Wer zuhört, wie Männer zu fast jedem Grundstück eine Geschichte kennt - zur "Ranch" beim Friedhof, die nun neu verpachtet wird, ebenso wie zum Jugendzentrum im Ex-Thermalbad - glaubt kaum, dass er erst 1993 in den Stadtteil gezogen ist und 1997 in den Bürgerverein eintrat. Seit 2002 ist er Vorsitzender.
Erst Ludwigsburger, dann Biologe und schließlich Einzelhändler. Der heute 62-Jährige, der aus Ludwigsburg stammt, kam 1970 zum Biologie-Studium nach Freiburg, lernte dann als wissenschaftlicher Angestellter seine heutige Ehefrau Beatrix, eine medizinisch-technische Assistentin, kennen und gründete mit ihr 1981 den Kunstgewerbeladen "Buntspecht", den die beiden nach vielen Jahren in der Sparkassenpassage an der Kaiser-Joseph-Straße 2007 zugunsten mehrerer Internetshops dichtmachten. Drei der vier Kinder (drei Töchter, ein Sohn, alle noch in Schule oder Studium) leben im Haus am Rötebuckweg, ebenso wie Männers 99-jähriger Vater.
Und obwohl Holger Männer Zähringen "auf einem sehr guten Weg" sieht: So ganz wunschlos ist er nicht. Wenn die marode Doppelhaushälfte, die der Bürgerverein derzeit mietfrei nutzen darf, für den Straßenbahnbau abgerissen wird, fehlt dem Verein Platz für sein Archiv. Männer träumt davon, dass das alte Backstein-"Bahnhöfle", das mal am heutigen S-Bahn-Halt Zähringen stand, wieder aufgebaut werden könnte. Angeblich sei es Stein für Stein abgetragen und von der Stadt eingelagert worden. Die von der BZ erbetenen Recherchen der städtischen Pressesprecherin Edith Lamersdorf nach dem Verbleib des Bahnhöfles bleiben aber erfolglos. "Vermutlich", so Lamersdorf, "war da die Bahn zuständig." Nicht immer gibt's ein Happyend.
�Badische-Zeitung / Das Ziel: weniger Verkehr
Von unserer Mitarbeiterin Beate BeuleZÄHRINGEN. Jeden Tag rollen mehrere zehntausend Autos mitten durch den Stadtteil Zähringen. Die Verkehrsproblematik war deshalb auch das Hauptthema bei einem Bürgergespräch mit Oberbürgermeister Dieter Salomon, zu dem am Dienstagabend rund 100 Interessierte ins Bürgerhaus an der Lameystraße kamen. Außerdem ging es um geplante Baugebiete und einen möglichen Stadtteiltreff.
Ausbau B 3 (Isfahanallee): Um die Zähringer Straße zu entlasten, soll der Verkehr Richtung Norden zukünftig auch über die Isfahanallee laufen. Diese ist bislang nur stadteinwärts befahrbar. Nach den bisherigen Plänen soll allerdings auch die ausgebaute Straße an einigen Engstellen lediglich zweispurig bleiben. "Das hat uns immer Bauchschmerzen bereitet", sagte Holger Männer, Vorsitzender des Bürgervereins Zähringen beim Bürgergespräch. Dadurch bestehe die Gefahr, dass es zu einem Rückstau komme - und dass dann doch viele Autofahrer wieder lieber durch die Zähringer Straße führen. Der Bürgerverein hatte deshalb der Stadtverwaltung vorgeschlagen, die Straße an den Engstellen zumindest auf drei Spuren zu verbreitern. Am besten mit einer flexiblen Nutzung: Je nach Tageszeit könnten entweder zwei Spuren stadteinwärts oder stadtauswärts genutzt werden. Dies sei zwar technisch möglich, erklärte Bernd Rösch vom Garten- und Tiefbauamt. Allerdings sei diese Variante sehr teuer. Möglich sei allenfalls ein dreispuriger Ausbau mit fixen Fahrspuren: zwei stadtauswärts und eine stadteinwärts. Wie Berechnungen ergeben haben, würde sich durch diese Variante der Verkehr in der Zähringer Straße noch einmal um 1000 Fahrzeuge täglich verringern. Deshalb steht sie auf der Wunschliste der Stadtverwaltung derzeit ganz oben. Allerdings müsse noch geprüft werden, ob die Engstellen tatsächlich breit genug für drei Fahrstreifen seien. Oberbürgermeister Dieter Salomon hofft, dass der Ausbau der B 3 bis 2015 abgeschlossen sein kann. Sicher ist dies jedoch noch nicht: Derzeit gibt es noch keine konkreten Finanzierungspläne. Für Salomon ist der Ausbau der B 3 aber "eines der wichtigsten Verkehrsprojekte in Freiburg".
Verlängerung Stadtbahn: Konkreter sind die Pläne für die Verlängerung der Stadtbahnlinie Richtung Gundelfingen. "Wir liegen voll im Zeitplan", sagte Frank Uekermann, Leiter des Garten- und Tiefbauamts. Geplant ist, dass die Bauarbeiten im Herbst 2011 beginnen, direkt im Anschluss an den derzeit laufenden Umbau der Habsburgerstraße, bei dem die bestehenden Gleise saniert werden. Baugebiet Höhe: Zu den umstrittenen Neubaugebieten in Zähringen gehört das Gebiet "Höhe". Auf der einen Seite stehen die Eigentümer, die bereits vor rund 30 Jahren Grundstücke erworben haben, weil die Stadtverwaltung ihnen versprochen hatte, dass ein Baugebiet entsteht. Andererseits ist die "Höhe" landschaftlich sehr reizvoll. Als Kompromiss sollen deshalb nur noch 3,5 statt der ursprünglich vorgesehenen zehn Hektar bebaut werden. "Und das auch nicht so dicht und nicht so hoch", sagte Thomas Fabian, stellvertretender Leiter des Stadtplanungsamts. Rund 120 neue Wohneinheiten sollen entstehen. Die Stadtverwaltung hat inzwischen mit den Eigentümern Gespräche geführt. Wann die Bauarbeiten tatsächlich losgehen könnten, wollte die Stadtverwaltung aber noch nicht prognostizieren.
Stadtteiltreff: Seit Jahren wünschen sich die Zähringer Bürgerinnen und Bürger einen Stadtteiltreff. Es gibt zwar das Bürgerhaus an der Lameystraße. Doch dieses wird hauptsächlich für gesamtstädtische Veranstaltungen genutzt. Nachdem das ursprünglich vorgesehene Gelände der ehemaligen Esso-Tankstelle in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bürgerhaus inzwischen an einen privaten Investor verkauft ist, könnten sich stattdessen Möglichkeiten in der evangelischen Thomas-Pfarrei an der Tullastraße ergeben. Dort gibt es Platz, weil die Pfarrei seit zwei Jahren mit der Herdemer Ludwigskirche die gemeinsame "Pfarrgemeinde Nord" bildet. Pfarrerin Bärbel Schäfer berichtete, dass die Kirche Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Stadt habe. Es habe bereits Gespräche gegeben: "Wir sind auf einem guten Weg." Nicht richtig seien jedoch Gerüchte, dass die Kirche die Gebäude verkaufen wolle, betonte Schäfer. Bereits im September soll in den Räumen ein "Familiencafé" entstehen, das Zähringer Bürgerinnen und Bürger selbst initiiert haben.
�Immobilien Manager (Ausgabe 12/2008)
Wir haben Ihnen zwei Artikel der Zeitschrift Immobilien Manager (Ausgabe 12/2008) als PDF zum download bereitgestellt.
�Finanzwelt (Ausgabe 06/2008)
Wir haben Ihnen einen Artikel der Finanzwelt (Ausgabe 06/2008) als PDF zum download bereitgestellt.
Wertbeständigkeit die sich auszahlt... TreuBau Freiburg AG
�Die Zeit der hohen Rendite ist vorbei
In vielen Regionen Deutschlands haben Immobilienbesitzer mittlerweile ein Problem, wenn sie ihr Gebäude verkaufen möchten. Sie finden kaum noch Interessenten - oder müssen ihr Haus zum Schleuderpreis abgeben. In Baden-Württemberg und speziell in Freiburg ist das Bild noch ein anderes. Für Häuser und Eigentumswohnungen werden nach wie vor Spitzenpreise gezahlt. Aber auch hier können Hausbesitzer nicht mehr davon ausgehen, dass der Wert ihrer Immobilie automatisch immer weiter steigt.
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�PDF-Daten
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Waldkirch: Jetzt kommen die Bagger in der Engelstrasse
Mehrfamilienhaus in der Poststrasse
Walkertor: Die Baupläne sind nun begraben
Immobilienforum in Waldkirch: Sachwerte sind gefragt
Aus der Badischen-Zeitung/Informationen über Bad-Krozingen
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Walter Scheel zieht nach Bad-Krozingen
Noch diese Woche rollen die Bagger an
Stadtentwicklung nimmt Fahrt auf
Bagger und Baumaschinen koffern Trasse aus
�Badische-Zeitung/Nicht immer muss sie vierspurig sein
Umfahrung für Zähringen
Von unserer Mitarbeiterin Beate Beule
Die billigere Variante ist die bessere: Ein Verkehrsgutachten hält es für sinnvoller, den westlichen Teil der Bundesstraße B3 im Freiburger Norden nicht durchgehend vierspurig auszubauen. Um den Stadtteil Zähringen vom Durchgangsverkehr zu entlasten, genügt es demnach, einen Teilabschnitt mit nur zwei Fahrstreifen auszustatten. Durch einen zusätzlichen Anschluss könnte bei dieser Variante zudem die Innenstadt profitieren. Damit wären zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Seit Jahrzehnten leidet der Stadtteil Zähringen unter den vielen Autos, die vor allem stadtauswärts auf der vierspurigen Straßen Richtung Autobahnzubringer-Nord und Emmendingen rollen. Kein Wunder, dass die Bürgerbeteiligung einen ganz großen Wunsch im verabschiedeten Stadtteilentwicklungsplan vermerkte: den Rückbau der Zähringer Straße zu einer Allee.
Dazu bedarf es einer Art Westumfahrung - seit langem gibt es Pläne, die Isfahanallee auszubauen, die als B 3 stadteinwärts führt . Hinzu kommt, dass die Stadtverwaltung den Güterbahnhof entwickeln und vermarkten möchte. Und das geht laut Meinung aller Beteiligten nur, wenn die Bundesstraße 3 leistungsfähiger wird. Nun soll die B 3 künftig so groß dimensioniert sein, dass sich keine Staus mit Schleichverkehr bilden. Andererseits soll sie nicht so attraktiv sein, dass sie Autofahrer vom Nahverkehr abhält. Deshalb gab die Verwaltung ein Verkehrsgutachten in Auftrag.
Ergebnis: Ein durchgehend vierspuriger Ausbau der B 3 ist nicht notwendig. Ein solcher wäre im Bereich der Brücke über die Tullastraße und am Bahn-Stellwerk sehr aufwändig und entsprechend teuer. Damit sich an dieser Stelle aber dennoch kein Nadelöhr bildet, halten es die Gutachter für erforderlich, einen Teil des Verkehrs aus Richtung Norden schon an der Zinkmattenstraße abzufangen. Wenn dort ein zusätzlicher Anschluss wäre, könnten Autos mit dem Ziel Stühlinger oder Haslach direkt dorthin gelangen und müssten nicht wie bislang zunächst Richtung Innenstadt fahren. Davon könnten auch Habsburger-, Waldkircher und Eschholzstraße profitieren.
Der nicht durchgehende vierspurige Ausbau wäre zudem billiger. Um wie viel, ist noch offen. Zunächst muss geklärt werden, ob sich die Brücke und die Rampenbauwerke noch in einem baulich ausreichenden Zustand befinden. Aber selbst, wenn sie neu erneuert werden müssten, wäre dies bei nur zwei Fahrstreifen allemal billiger, als entsprechend breitere Bauwerke für eine vierspurige Straße zu errichten. Insgesamt wird der Ausbau der B 3 Kosten auf knapp 13 Millionen Euro geschätzt.Positiv stehen die Gutachter auch den Plänen der Verwaltung gegenüber, die Alban-Stolz-Straße durch einen Kreisverkehr an die B 3 anzuschließen. Außerdem soll die Karlsruher Straße in ihrem südlichen Teil zur Sackgasse werden, um Schleichverkehr zu vermeiden. Die Untersuchung der Verkehrsgutachter bildet die Grundlage für die weiteren rechtlichen Schritte. Ende 2008 soll eine Vorplanung stehen, die dem Gemeinderat vorgelegt wird. Oberbürgermeister Dieter Salomon hatte im Gemeinderat angekündigt, dass das Projekt Mitte des nächsten Jahrzehnts eingeweiht werden könnte.









